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Da
wir alle in erster Linie Privatpersonen sind, bitten wir Sie,
WHAT'S NEW FROM SWISS CLUB ISTANBUL?
On January 22, 2010, the Swiss Club Istanbul held its Annual General Meeting which was very well attended despite stormy and icy weather conditions.The meeting took place at the Mövenpick Hotel and was followed by a delicious “New Years Dinner”. We would like to take this opportunity to thank Mr. Frank Reichenbach, Mövenpick’s General Manager, for supporting our Club and his Executive Chef, Mr.Andreas Erni, for preparing such a wonderful buffet.
We are happy to report that a new committee was elected at the General Meeting (please see the photograph hereafter). The substitute members for the committee, the controlers and their substitutes were also voted in. We would like to thank the outgoing committee members for their work and dedication. The new members will ensure the organization of the Club’s traditional events and outings, and will look into some new options. As the Swiss Club Istanbul will be celebrating its 80iest “Birthday” next year, a lot of planning and preparation will be going on this year.
At the end of February, our Consul H.E. Ernst Balzli and his wife, Mrs. Alice Balzli, hosted a diner in honour of the new committee members. It was a delightful evening and we would like to express our warmest thanks and appreciation to both of them. Every association’s success depends on the participation of their members. We would like to encourage you to take part in our events and outings, and for those who aren’t yet members, to join this great club. See you soon at our next event!! February 2010
BRIEF DES PRAESIDENTEN
Liebe Club-Mitgliederinnen und Mitglieder,
Ende April 2004 wurde
während der Generalversammlung des Schweizerclubs das neue Komitee für
die nächsten 2 Jahre gewählt. Der neu gewählte Vorstand, inklusive
Ersatzkomitee, hat die ersten Aufgaben wie zum Beispiel das neue
Erscheinungsbild unserer Internetseite, mit Erfolg in Angriff genommen,
und ich freue mich diesem als Präsident vorzustehen.
Steht die Generalversammlung bevor, kommt der Zeitpunkt, in dem man nochmals die letzten 2 Jahre im Kopfe „revue“ passieren lässt und sich fragt, ob man die gesetzten Ziele erreicht hat oder nicht. Die Antwort dazu können eigentlich nur Sie, geschätzte Mitglieder, geben. Eine meiner wichtigsten Fragen ist eigentlich die Wertstellung eines Clubs in der heutigen Zeit: Wenn ich an meine Grosseltern zurückdenke, war doch früher ein Abend in einem Restaurant oder die Möglichkeit zu haben, an einem Clubanlass teilzunehmen, etwas spezielles. Es hat sich vieles geändert in der heutigen Zeit. Man ist froh, wenn man an einem Abend mal keine Einladung oder sonstige Verpflichtungen hat. Ich kenne dieses Gefühl zu genüge. Ist man doch heutzutage geschäftlich sehr engagiert und viele Anlässe sind wahrzunehmen.Zudem kommt auch noch das Gefühl der „Dazugehörigkeit“, was mit sich bringt, dass alle „In“-Plätze und Restaurants besucht werden müssen, um am Small-Talk mithalten zu können. Bei all diesen Verpflichtungen kommt nun die Frage auf, habe ich da noch Zeit für ein Clubleben? Ich bin überzeugt, dass der Schweizerclub für viele eine wichtige Anlaufstelle ist und auch nicht wegzudenken ist. Man kann sich mal für eine kurze Zeit in eine andere Welt versetzen, und den Stress des Alltags vergessen. Ich hoffe sehr, meine verehrten Mitglieder, dass Sie diese Meinung mit mir teilen und dass Sie einige unserer Jahresanlässe besuchen werden, um gemeinsam den Alltagsstress zu vergessen. Wir, das Komitee des Schweizerclubs, freuen uns sehr, Sie an unseren Anlässen begrüssen zu dürfen und zusammen gemütliche und ungezwungene Stunden zu verbringen. Andreas Schori, Präsident, Istanbul, den 10.06.2004
AUF DEN SPUREN DES SCHWEIZER CLUB ISTANBUL
Istanbul ist die einzige Stadt auf zwei Kontinenten und zugleich eine der grössten und ältesten noch bestehenden Städte der Welt. Eine Metropole mit vielen Gesichtern: Sie zieht jährlich Millionen von ausländische Touristen ebenso an wie mittellose Landflüchtige aus der ganzen Region. Istanbul ist prachtvoll und nervenaufreibend zugleich. Hier leben über 15 Millionen Menschen in einem Durchmesser von 350 Kilometern eng aufeinander, und sie wächst unkontrolliert weiter... So zog es auch uns einst nach Istanbul. Warum es uns ausgerechnet hierher trieb, hat verschiedene Gründen: berufliche, weil wir von der Firma entsandt wurden oder private, weil wir uns hier bessere Chancen versprachen oder weil wir einen türkischen Lebenspartner haben. Aber wir waren nicht die Ersten. Die Fussstapfen der Schweizer in Istanbul können weit zurück verfolgt werden und wurden in einem kürzlich erschienenen Buch von Stefan Sigerist recherchiert. Wir wussten es ja: Die Schweizer haben schon immer Geschichte geschrieben... Unsere Recherchen gehen zurück bis in die dreissiger Jahre. Damals noch zu Constantinopels Zeiten, trafen sich regelmässig Schweizer Geschäfts- und Handelsleute zum „Circle Helvetica“. Es war eine reine Männergruppe, die sich bei Bier und Stumpen an der Ýstiklâl Caddesi in Beyoðlu eintraf. 1931 wurde daraus ein offizieller Verein, der unter dem Namen Ýstanbul Ýsviçre Kulübü (Schweizer Klub Istanbul) ins türkische Vereinsregister eingetragen wurde. Mitglieder aber blieben vorwiegend Männer, die die Tradition vom „Circle Helvetica“ weiterführten. Im Jahre 1974 wurde die erste Frau, die einen Türken heiratete und mit ihm nach Istanbul kam, in den Verein aufgenommen. Noch heute gehört sie, im Gegensatz zu den meisten Herren von damals, zu unseren aktiven Mitgliedern! Somit war die alte Tradition gebrochen und ihr folgten dann weitere Frauen. Auf dieser langen Reise, vermutlich irgendwo um 1960 verkaufen die Schweizer ihr Vereinslokal. Die Gründe sind uns leider nicht bekannt, doch nehmen wir an, als die Glanzzeiten der einst so edlen Ýstiklâl Caddesi, wo einst die europäischen Mächte ihre Botschaften einrichteten (die heute natürlich allesamt Konsulate sind), wo einst Könige und Taschendiebe flanierten, die mondäne Welt quoll, wo das Leben bis in die 50er Jahre pulsierte, vorbei waren. Folge einer enormen Zuwanderung aus Anatolien sowie Vertreibung der ausländischen Minderheiten wie Griechen, Armeniern und Juden. Seit ein paar Jahren lernte man den Wert dieser Gegend, die ihren kosmopolitischen Charakter zum Glück nie verloren hatte, wieder zu schätzen und die Häuser werden nach und nach, meist im Originalfassage, restauriert. Heute gehört die 3 km lange Ýstiklâl Caddesi („Strasse der Unabhängigkeit“) wieder zu der Topadresse von Künstlern, Intellektuellen, Nachtschwärmer und ein Muss für alle Einkaufsfreudigen. Im Schweizer Club hat sich viel verändert und leider stehen wir immer noch ohne Vereinslokal da, dafür wurden die veralteten Statuten längst unserer multikulturellen Gesellschaft angepasst und bieten ein Zusammensein unter Schweizern und Freunde der Schweiz. Dieser einst so enge Vereinskontakt wurde durch die heutige Techologie und günstiges Reisen etwas gelockert. Ein weiteres Hindernis einer 15-Millionenstadt sind die enormen Distanzen. Man trifft sich eher in kleineren Gruppen, hat unterdessen einen eigenen Freundeskreis aufgebaut oder hat familiäre Verpflichtungen. Doch noch nie hatte der Schweizer Club so viele Mitglieder wie heute; wir zählen zur Zeit 185 Mitglieder, davon 90 Männer und 95 Frauen. Diese Zahl widerruft den Fortschritt der modernen Welt und wir laden alle Schweizer, aber auch Personen, die eine enge Beziehung zur Schweiz pflegen, ein, mitzumachen. Auch Kinder sind herzlichst willkommen, ihre Teilnahme ist gratis. Das Jahresprogramm gestaltet sich aus 6 – 7 Veranstaltungen, darunter die traditionellen Anlässe wie die Nationalfeier, das Picknick im Grünen, die Osterfeier, der Fondueabend und die St. Nikolaus-Feier. So hoffen auch wir, dass der heutige Schweizer Club in die Geschichte eingehen wird und wünschen, dass er noch eine ebenso lange und erfolgreiche Zukunft vor sich hat.
Corina Bilhan, Vizepräsidentin, Istanbul, den 10.06.2004
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www.swissclub-istanbul.org |
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